Geringe Gelenkbelastung beim Rückentraining mit Sling-Trainern

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Rückenschmerzen -Erfolg durch die geringe Gelenkbelastung des Sling-Trainers

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Liegestütze am Schlingentrainer

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Kaum ein Mensch bleibt davon in seinem Leben gänzlich verschont. Wie in vorangegangenen Artikeln bereits erwähnt, kann Sling-Training Rückenschmerzen nicht nur präventiv entgegen wirken, sondern diese sogar therapieren. Ein weiterer Vorteil des Sling-Trainings: Das Schlingen-Workout belastet die Gelenke nur minimal. Und je geringer die Gelenkbelastung ist, desto effektiver wird das Training.

Schnell ist es passiert:  Eine unüberlegte oder überhastete Bewegung und schon spürt man einen stechenden Schmerz im Bereich des Rückens. Ausgelöst werden Rückenprobleme häufig durch zu starke oder zu geringe Belastung der Muskulatur. Denn die Wirbelsäule wird durch ein Geflecht von tiefliegenden Muskeln gestützt. Sind diese aufgrund von mangelnder Bewegung zu schwach ausgebildet, kann dies schnell zu Rückenschmerzen führen. Und dieses Phänomen ist keine Seltenheit: “Nur jeder Fünfte bleibt sein Leben lang gänzlich davon verschont”, sagt der Sportwissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln, Dr. Ingo Froböse.

Bei einer Therapie der Schmerzen kann dann ein weiteres akutes Problem auftreten. Durch eine aktive Schmerztherapie kommt es häufig zu einer Gelenkbelastung, die eine Rehabilitationsmaßnahme für Rückenkranke sehr unangenehm macht.
Einer neuen Studie zufolge ist es mit Sling-Training möglich, die Gelenkbelastung auf ein Minimum zu reduzieren und eine Therapie dadurch für den Patienten erträglicher und erfolgreicher zu gestalten.  

Inaktivität als häufiger Grund für Rückenleiden

Bei 15% aller Patienten mit Rückenleiden können die Probleme auf eine Ursache zurückgeführt werden: Körperliche Inaktivität. Drei Monate Inaktivität ziehen bereits starke Folgen nach sich. So wird die Rücken- und Skelettmuskulatur reduziert, die Knochendichte verringert und es kommt zu Muskelschwäche im Bereich des Rumpfes. 98% aller Rückenprobleme resultieren aus muskulären Schwächen. Verantwortlich für die Stabilität des Rückens ist die Skelettmuskulatur, die sich nicht von selbst regeneriert, sondern durch Training wiederaufgebaut werden muss. Das Schlingentraining ist hierfür optimal.

In ihrer Studie zum Thema “Rückenschmerzen” nahmen Kim et al. (2013) daher an, dass Sling-Training die Muskulatur revitalisiert. Die Bewegungsamplitude der Gelenke wird erhöht und die Muskulatur nachhaltig gestärkt. Desweiteren wurde vermutet, dass Sling-Training in Kombination mit Push-Ups die Belastung der Gelenke reduziert. Ein Therapieprogramm solle dadurch für die Patienten erträglicher und effektiver werden.

Sling-Training und Liegestütze helfen, ohne die Gelenke übermäßig zu beanspruchen

Insgesamt untersuchten Kim et al. (2013) 30 Personen, die über einen Zeitraum von sechs Wochen 3x wöchentlich für 30 Minuten Trainingsprogramme durchführten. Man teilte die Probanden in drei Gruppen ein. Gruppe I bekam ein Physioprogramm. Gruppe II dasselbe Programm inklusive eines Sling-Trainings und Gruppe III sollte zusätzlich in das Sling-Training Push-Ups integrieren.
Alle Patienten konnten ihre Kraftwerte verbessern. Sling-Training mit Push-Ups hatte dabei die größte Wirkung. Auch wurde dieser Methode die geringste Gelenkbelastung attestiert. Je geringer die Gelenkbelastung ist, desto besser funktioniert auch der Muskelaufbau. Auch die Aktivierung der Rumpfmuskulatur konnte durch das Sling-Training mit Liegestützen verbessert werden, was das normale Physioprogramm allerdings nicht schaffte. Skelett- und Wirbelsäulenmuskulatur konnten ebenfalls nachhaltig durch den Schlingetrainer gestärkt werden.

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Sling-Training in der Rückentherapie durch einen weiteren Faktor bestechen kann, durch den sicherlich auch der große Erfolg des Programms unterstützt wird. Denn durch die extrem niedrige Gelenkbelastung können die Patienten effektiver und beschwerdefreier trainieren. So kann auch der Muskelaufbau schneller und wirkungsvoller forciert werden!

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